Wieso löschen dem Manuskript guttut

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Mit Hope Again habe ich mein elftes Buch beendet. Und wie bei jedem Roman, habe ich auch diesmal eine Menge Wörter gelöscht.

In jedem meiner bisherigen Romane habe ich unzählige Wörter gestrichen. Manchmal kommt man an einen Punkt, an dem es nicht weitergeht und man sich dazu zwingt, weiterzuschreiben, obwohl der Bauch eigentlich etwas anderes sagt. Manchmal möchte man keine drei Schritte im Text zurückgehen, weil man schon so weit gekommen ist. Und manchmal ist es schlichtweg ärgerlich, die viele Arbeit, die man in einen Text hineingesteckt hat, wegzuwerfen. Doch mit diesem Blogpost möchte ich euch dazu animieren, euch davon nicht beeinflussen zu lassen.

Löschen kann dem Manuskript guttun.

Wenn man all die Seiten zusammennehmen würde, die ich bei meinen Romanen schon gelöscht habe, weil Szenen nicht gepasst haben oder irgendetwas nicht gestimmt hat, könnte ich damit bestimmt zwei ganze Bücher füllen. Aber meine Charaktere und die Handlung haben jedes Mal davon profitiert, weil ich tiefer gegraben und versucht habe, das beste aus meinem Plot rauszuholen. Scheut euch nicht, diesen Schritt zu gehen – auch, wenn es im ersten Moment vielleicht wehtut.

Mona Kasten